• Agnes Meyer

Aus gegebenem Anlass: Der Pest-Essig

Aktualisiert: März 6

Als in Südfrankreich die Pest wütete, gab es vier Räuber, die sich die Situation zu Nutze machten: Sie plünderten die Häuser der Toten und Sterbenden, durchwühlten sogar deren Taschen. Obwohl sie die Leichen berührten, wurden sie selber nicht krank. Als man die Räuber nach längerer Zeit doch fassen konnte, wollte man wissen, warum sie sich nicht angesteckt hatten. Sie wollten es nicht verraten, aber als man ihnen Straffreiheit versprach, gaben sie es doch preis: Ein Essig, den sie mit verschiedenen Ingredienzien angesetzt haben.

Natürlich ist das nur eine Geschichte, und die Pest ist etwas ganz anderes als Corona. Die Pest wird von einem Bakterium verursacht, Corona ist ein Virus. Also Immunitätsversprechen sind sicher unseriös. Und wenn wir unserem Körper ansonsten

viel Ungesundes zumutet, wird ein Schlückchen Räuberessig uns nicht plötzlich topfit machen. Aber gesundheitsfördernd ist der Essig trotzdem alle mal, denn er enthält manche Kostbarkeiten. Das Rezept variiert, je nach dem wo man recherchiert. Aber das Grundrezept, was minimal drin sein sollte, ist dieses:


Zutaten:

250ml Apfelessig

1TL Wacholderbeeren

2 frische Knoblauch-Zehen

1 Zweiglein Rosmarin

3 Spitzen vom Lavendel

1 Stückchen Zimtrinde

1TL Gewürznelken

Zubereitung:

Den Knoblauch klein schneiden, die Kräuter in ca. 1cm lange Stücke schneiden, die Wacholderbeeren leicht anquetschen, und alles in eine Flasche oder ein Schraubglas geben. Nelken und Zimt dazu, dann mit dem Essig übergießen.  Mindestens zwei Wochen ziehen lassen vor Gebrauch.

Verwendung:

Morgens ein Glas warmes Wasser mit 1EL Räuber-Essig kurbelt den Kreislauf an und stärkt das Immunsystem.

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